Im Rahmen des HUM-Unterrichts erhielten die 4. Klassen wieder die besondere Gelegenheit, an einem zweistündigen Workshop zum Thema „Leben mit Sehbeeinträchtigung/Blindheit“ teilzunehmen. „Trotz-dem“-Gründer Harald Fiedler berichtete eindrucksvoll aus seinem Leben und schilderte, wie es zu seiner Blindheit kam. Durch seine persönlichen Erfahrungen erhielten die Schüler*innen einen authentischen Einblick in eine Welt ohne Sehsinn.
Zu Beginn des Workshops stellten sich die Schüler*innen vor, indem sie ihre Hobbys nannten. Gemeinsam wurde nachgedacht, welche davon blinde Menschen ebenfalls ausüben können. Dabei entstand eine spannende Diskussion, die zeigte, dass viele Freizeitaktivitäten – von Musik über Sport bis hin zu kreativen Tätigkeiten – auch mit Sehbeeinträchtigung möglich sind.
Besonders eindrucksvoll waren die praktischen Übungen: Mit Simulationsbrillen erfuhren die Jugendlichen, auf welche Weise verschiedene Sehbeeinträchtigungen die Wahrnehmung beeinflussen. Auch die Einführung in die Braille-Schrift sorgte für spannende Erfahrungen – mit geschlossenen Augen konnten die Schüler*innen Wörter und Abbildungen ertasten. Außerdem lernten die Jugendlichen, wie man blinde Menschen in Alltagssituationen, beispielsweise beim Einsteigen in öffentliche Verkehrsmittel, richtig unterstützt.
Der Workshop bot interessante Informationen und eindrucksvolle Erlebnisse, welche das Verständnis und die Empathie für Menschen mit Sehbeeinträchtigung nachhaltig stärkten.











