Wie in den letzten Jahren üblich, nutzten wir die vorletzte Schulwoche, um den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb des Klassenzimmers und der Schulbücher zu lernen und Dinge zu erleben. Heuer standen die Lernateliertage ganz im Zeichen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO. So vielfältig diese Ziele sind, so unterschiedlich waren die Workshops, die angeboten wurden.
Es gab eine Gruppe, die sich mit der geistigen Landesverteidigung auseinandersetzte und den militärischen Alltag auch vor Ort in der Kaserne beobachten konnte. Mehrere andere Workshops beschäftigten sich mit Überkonsum und der Wegwerfgesellschaft und der Möglichkeit aus Altem Neues zu produzieren. So wurden aus Karton Skulpturen, aus T-shirts Scrunchies und aus Duschgeltuben und Milchkartons Geldbörsen. Auch die nachhaltige Küche und der Weg vom Korn zum Brot war in zwei weiteren Workshops Thema.
Ganz andere Erfahrungen machten die Teilnehmer*innen, die sich mit Grenzen beschäftigten. Sie überquerten die physische Grenze nach Tschechien im Nationalpark Thayatal und am zweiten Tag überwanden sie ihre eigenen Grenzen beim Klettern am Flakturm in Wien und beim Tauschen von Dingen mit fremden Menschen. Im Hollabrunner Freibad ging es „fit in den Sommer“ und zahlreiche sportliche Aktivitäten konnten ausprobiert werden.
Auch experimentiert wurde im Zuge der Lernateliertage und die Schüler*innen beschäftigten sich mit der Erderwärmung und der Übersäuerung der Meere. Andere waren in Wien, um sich die Stadtentwicklung und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt anzusehen oder das Technische Museum bzw. das 3D PicArt Museum zu erkunden.
Ihrer Kreativität konnte eine weitere Gruppe im Theaterworkshop ausleben und zu den 17 Nachhaltigkeitszielen kleine Sequenzen schreiben, drehen und am Ende in einem zusammenhängenden Film präsentieren.
Man kann also sagen, dass für jeden etwas dabei war. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Lernateliertage wurden dann bei einem Lernfest im Schulgarten präsentiert.

















