Während viele Schüler*innen die Semesterferien auf der Skipiste verbringen, entschieden sich elf Jugendliche verschiedener Jahrgangsstufen für eine ganz besondere Alternative: Gemeinsam mit den Professoren Lichtenecker und Platz machten sie sich vom Flughafen Wien aus auf den Weg zu einer fünftägigen Deutschlandreise im Rahmen von Erasmus+. Station 1: Hamburg Trotz Wind und eisiger Temperaturen erkundeten wir die Hansestadt und besuchten die eindrucksvolle Elbphilharmonie, um mehr über ihre Geschichte und Bedeutung zu erfahren. Bei einer zweistündigen Hafenrundfahrt bestaunten wir die gewaltigen Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen, die den Hamburger Hafen prägen. Station 2: Lauenburg Mit dem Zug verließen wir Hamburg und reisten weiter nach Lauenburg an der Elbe. Dort nahmen wir gemeinsam mit unserer deutschen Partnerschule an einem Demokratie-Workshop teil. Themen wie die frühere Teilung Deutschlands in Ost und West, die viele Jugendliche nur aus Erzählungen kennen, standen im Mittelpunkt des Austauschs und wurden vertiefend im Unterricht behandelt. Station 3: Berlin Auch widriges Wetter hielt uns nicht davon ab, mit der Partnerschule per Zug in die Hauptstadt aufzubrechen. Am Nachmittag besuchten wir die Gedenkstätte Bernauer Straße, tauchten in die Geschichte der Berliner Mauer ein und konnten noch bestehende Mauerreste besichtigen. Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde mit gemeinsamen Spielen. Am letzten Tag unserer Reise führte uns der Weg ins Regierungsviertel. Dort erfuhren wir Spannendes über den Reichstag sowie über die Zeit der deutschen Teilung. Nach einem informativen Vortrag im Reichstag besuchten wir das Brandenburger Tor, und einige besonders Interessierte machten sich anschließend noch auf den Weg zum berühmten Checkpoint Charlie. Fazit Diese fünf Tage waren geprägt von spannenden Eindrücken, wertvollen Begegnungen und vielen neuen Erkenntnissen. Trotz der winterlichen Kälte – die einigen Teilnehmenden gesundheitlich zu schaffen machte – erweiterten wir unseren Horizont und machten wichtige Erfahrungen. Unser Resümee: Wir kommen gerne wieder – aber beim nächsten Mal hoffentlich bei wärmeren Temperaturen.