Bereits zum 23. Mal beteiligte sich das Erzbischöfliche Gymnasium Hollabrunn heuer im Rahmen des Religionsunterrichtes an der Jugendaktion der Päpstlichen Missionswerke Österreich. Die Schüler*innen beschäftigten sich intensiv mit dem Schwerpunktland Südsudan – einem Land, das rund siebenmal so groß ist wie Österreich, dessen Hauptstadt Juba heißt und in dem Englisch Amtssprache ist. Trotz seines Reichtums an Kultur und Natur zählt der Südsudan weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt: Das durchschnittliche Monatseinkommen liegt bei etwa 35 Euro, zwei von drei Menschen leiden an Hunger, 1,4 Millionen Kinder gelten als akut unterernährt, und rund 60,5 % der Bevölkerung sind christlich geprägt.
Die von Missio ausgewählten Projekte, die im Rahmen der Jugendaktion 2025 unterstützt werden, setzen genau dort an, wo Kinder und Jugendliche am meisten Hilfe benötigen. Ziel ist es, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und Wege aus Armut und Gewalt zu eröffnen. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle und ist oft der Schlüssel zu einer langfristigen Verbesserung der Lebenssituation. Unterstützt werden daher auch heuer wieder folgende Projekte im Südsudan: Baby-Feeding in Juba, Kinderschutzprogramme in Rumbek, Gesundheitszentrum und Flüchtlingshilfe in Yambio, Unterstützung der sogenannten „Friedhofskinder“ sowie Schulbau und Essensversorgung in Lologo.
Mit großem Engagement verkaufte die Klasse 4A – unterstützt von der gesamten Schüler- und Lehrerschaft des EB Gyms – faire und nachhaltige Produkte wie Schokopralinen, Blue Potato Chips, Schokoriegel und vieles mehr. Durch ihren Einsatz können die Missio-Projekte im Südsudan auch 2025 wieder vielen Kindern und Jugendlichen Hoffnung, Sicherheit und neue Zukunftschancen schenken.





