Im Rahmen der Projektwoche „Wabe Hollabrunn“ durfte sich die 2A-Klasse über einen ganz besonderen Gast freuen: Der renommierte Architekt Helmut Leierer, der das Stadtbild Hollabrunns mit zahlreichen Bauwerken entscheidend geprägt hat, stattete der Klasse im Fach Geografie- und Wirtschaftsbildung einen Besuch ab.
Der mittlerweile 94-Jährige blickt auf ein beeindruckendes Lebenswerk zurück. Zu seinen bedeutendsten Projekten zählen unter anderem das Krankenhaus Hollabrunn, die HTL, die Landwirtschaftliche Fachschule, die Sporthalle sowie zahlreiche weitere Bauten, die das Straßenbild der Bezirks- und Schulstadt bis heute mitbestimmen – auch in Form gelungener Renovierungen, wie etwa in den umliegenden stimmungsvollen Weinviertler Kellergassen.
Gemeinsam mit seiner Frau Ingrid stellte sich der Architekt den interessierten Fragen der Schülerinnen und gab spannende Einblicke in sein Schaffen, seine Motivation und die architektonische Entwicklung der Stadt. Das Gespräch wurde von einer Gruppe engagierter Schüler*innen der benachbarten Medien-HAK filmisch dokumentiert.
Kulturvermittlerin Patricia Mantler-Stockinger möchte das aufgenommene Interview im Zuge einer der kommenden Ausstellungen in der Kulturmühle Hollabrunn der Öffentlichkeit zugänglich machen.
„Die Begegnung mit einer so prägenden Persönlichkeit war für die Schüler*innen nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend – ein lebendiges Stück Stadtgeschichte zum Anfassen“, meint die GWB-Lehrerin und Organisatorin Sabine Rohrer.




