Was kann und darf Gentechnik?

Podiumsdiskussion

Über Chancen und Risiken

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:00, im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars in Hollabrunn

Krebs heilen? Ein Baby nach Maß? Eigene Organe nachzüchten?

Nahrungsmittel für alle? Glowing animals? Ausrottung von Malaria?

Superkühe und Superschweine? Zukunft ohne Pestizide?


Wein vom Schlossweingut Graf Hardegg


Moderation

Ass.-Prof. Dr. Erich Eder
Biologe, unterrichtet u.a. Evolution & Ethik

Am Podium

Dipl. Ing. Maximilian Hardegg
Landwirt - Gut Graf Hardegg

" Forschung und Entwicklung sind zweifelsfrei Hoffnungsschimmer und Chance für Österreich und Europa. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auch mit Biotechnologie und Gentechnik aktiv und ideologiefrei auseinandersetzen und in unserem Sinne nutzen. Die momentane Situation in der Landwirtschaft ist mehr als bedrückend, Europa verliert rasant an Bedeutung, Österreich ist leider federführend, zum Schaden von Landwirtschaft und Gesellschaft. Es braucht daher eine neue, umfassende Initiative zur Biotechnologie in Europa.

Dr. Oskar Luger
Biologe, ehem. AHS-Lehrer, Autor von Gentechnik geht uns alle an

"Über die Verlockungen der Gentechnologie vergisst man leicht, dass das Leben viel komplexer ist.“
 

Dr. Ortrun Mittelsten Scheid
Molekularbiologin

"Klassische Pflanzenzüchtung ist riskante(re) Gentechnik“

Univ.- Prof. Dr. Georg Simbruner
Mediziner, Theologe

"Genetische Manipulationen am Menschen ermöglichen nicht nur Korrekturen von Erkrankungen, sondern auch einen Utopismus der eugenische Optimierung, der das Wesen, die Natur und die Würde des Menschen bedroht."

Mag. Astrid Tröstl
Biologin, AHS-Lehrerin, Autorin von Gentechnik geht uns alle an

"Die Gentechnik ist ein Teil des wissenschaftlichen Fortschritts, wird aber in naher Zukunft die großen Erwartungen mit Sicherheit nicht erfüllen und die größten Befürchtungen hoffentlich auch nicht.“

Dr. Stefan Uttenthaler
Astronom, Naturliebhaber

"Die öffentliche Wahrnehmung der Gentechnik und die wissenschaftliche Faktenlage dazu klaffen meilenweit auseinander.“