Seine eigene Statue meißeln:

Philosophie als Arbeit an sich selbst

Dr. Donata Romizi, Philosophin

Donnerstag, 29. Juni 2017, 19:00 Uhr, im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars in Hollabrunn

Prämierung der besten Vorwissenschaftlichen Arbeit am Erzbischöflichen Gymnasium Hollabrunn

Der Wein zur Vorlesung kommt vom Weingut Puhr aus Obermarkersdorf.


Dr. Donata Romizi MA ist Philosphin an der Universität Wien und unter anderem im Bereich Philosophische Praxis tätig. 

Philosophen haben oft den Ruf, sich mit ganz abstrakten, spekulativen und lebensfernen Fragen zu beschäftigen. Das stimmt teilweise, und ist gut so. Aber die Philosophie ist ursprünglich „die Arbeit an Einem selbst. An der eigenen Auffassung. Daran, wie man die Dinge sieht“ (Wittgenstein).

Und je nachdem, wie man die Dinge sieht, entwickelt man eine andere Haltung gegenüber dem Leben, den Mitmenschen, der Welt. Die Grenze zwischen Theorie und Praxis ist hier schwammig. Deswegen haben die antiken Philosophen gedacht: die geistige Arbeit bedeutet eine Selbstveränderung. Durch die Philosophie kann man „seine eigene Statue meißeln“ (Plotin).

Eintritt frei! (Spenden erbeten)

Photo: zvg